Leserbriefsammelstelle

Der Verkehrsentwicklungsplan!

Der Verkehrsentwicklungsplan wird mit dem Flächennutzungsplan erstellt. Ist damit keine extra-Aufgabe und völlig Normal. Er zeigt die langfristige Planung auf. Um einsetzbar zu sein muß man ihn beschließen.

Beschlüsse haben zwei Auswahlmöglichkeiten:  JA oder Nein.   Es gibt bei Gemeinden keine Enthaltungen!

Es führt also gar kein Weg am Ja/Nein vorbei.

Das Gesamtpaket Verkehrsentwicklungsplan vom Bürger mit erarbeiten zu lassen und anschließend die Zustimmung der Bürger abzuholen wird von einigen gescheut. Warum? Sollte doch Motivation erzeugen wenn man von den Bürgern für den Plan ein JA haben möchte? Es würde auch die Bürger in den Mittelpunkt stellen.

Das Schreckgespenst der Ablehnung wird angeführt als ob bei einer Ablehnung im Stadtrat irgendetwas anders wäre?  Man müsste den Plan halt ändern, sowohl wenn er im Stadtrat durchfällt als auch wenn er bei den Bürgern durchfällt.

Vielleicht ist es nicht die Aufgabe der Bürger dem Stadtrat die Gründe hinterherzutragen sondern die Aufgabe der Stadträte die Gründe der Bürger zu kennen? Vertreter die wissen was die Vertretenen wollen ?

So manche Aussage in der Stadtratssitzung könnte zur Annahmen führen man habe noch keinen wirklichen Plan. Nun, weniger als ein Jahr ist schnell vorbei.

Mit Qualität kann man überzeugen und muß kein Nein fürchten…

Das Geschäftskarussell:

Das drehmoment des Geschäftskarussells wird nicht nachlassen solange man Glaubt das alles Regelbar sei.

Manches entsteht aus den Handlungsspielräumen. Wie Städte als Orte ( neuer ) Möglichkeiten zum Erfolgsmodell wurden, so sind jetzt Innenstädte unter Druck weil mobile Konkurrenz durch die weltweite Vernetzung andere Herausforderungen erzeugt. Über ein gemeinsames Auftreten wie z.B. online-Marktplatz und bessere Vernetzung nachdenken und möglicherweise mit unabhängig Handlungsfähigen Stellen auch die Zusammenrbeitwirkung von Stadt und Privatleuten verbessern passt ja schön in langfristige Konzepte wie Landsberg2035 ist aber trotzdem eher zeitnah notwendig weil die Konkurrenz ja auch nicht schläft.

Kontraproduktives wie detaillierte Pläne zum Gestalten und Beurteilungen der Lage mit der persönlichen Brille stehen dem Erfolg im Weg. Wir bräuchten mehr tageslichttaugliches da funktioniert und weniger aus der schön zu beschreiben Schublade. Und das ganze bitte im Zusammenhang mit dem Rest der Stadt gesehen weil wir sind eine Stadt und keine Ansammlung von zufällig naheliegenden Inseln.

Selbstverständlich gehe ich gerne weiterhin in die Stadt. Angenehmer wärs mit weniger Verdrießlichkeit wegen jeder kleinstmenge an Verkehr und mehr Aktivität. Mehr Leben.

So nett es auch sein mag fürs Museum Innenstadt keinen Eintritt zahlen zu müssen.

Bauen, Bauen und noch mehr bauen…

Wieviel Wachstum wollen wir in Landsberg und im Landkreis?

Liest man über die zahlreichen Bautätigkeiten in der Stadt und es folgt dann eine Studie zu Zuzug und Wohnraum im Landkreis bis 2030 die uns allen im Landkreis 25.000 „zugroaste“ bescheren könnte, dann sollte die Frage gestellt werden wo wir hinwollen und wie es aussehen soll, in Stadt und Land.

Einen Siedlungsbrei aus dem Katalog der Unkreativität brauchen wir doch sicher nicht?

Aber bekommen wir nicht genau das, wenn es immer Urban sein soll und mit Metropolregion München ein Ausdruck verwendet wird als wären wir ein Trabant des Millionendorfs.

Qualität und Charakter macht Bayern und auch uns an der Grenze zu Schwaben zum schönsten Teil der Republik.

Erhalten wir uns den Stil, den Baustil, bevor das Gesicht der Orte überall gleich und austauschbar ist.

Leserbrief Jesuitenkomplex


Der Stadtrat kann sich leider nicht entscheiden, entweder Stadtrat oder Stiftungsrat zu sein. Man beschließt also erstmal ein Nutzungskonzept für ein Gebäude, dessen Besitzer eine unklare Stellung hat weil die Stiftung Jahrzehntelang als Grauzone gehandhabt wurde, stellt dann fest dass der Preis sehr hoch ist und kann sich obendrauf ebenfalls nicht dazu durchringen den Weg zu gehen den alle gehen wenn die Wünsche größer waren als der Geldbeutel : prüfen und auch mal kleinere Brötchen backen.

Der bauliche Zustand liegt an den Handelnden, damit eindeutig bei der Stadt, weil die Stiftung ohne eigene Organe ist!  Wieder einmal historische Gebäude und wieder ein Sanierungsfall und wieder ist die Stadt dabei als Regieführend. Zumindest kam vom OB ein Bekenntnis zur Verantwortung für die Gebäude.

Jetzt muß doch langsam allen bewusst sein wohin Konzepte ohne Preisschilder führen.

Die Stadt kann Immobilien zum ermittelten Wert übernehmen. Die Frage ist jedoch wie wir alle damit umgehen wollen wie hoch der Wert ist, wenn er durch die Bauunterhaltstätigkeit der Stadt beeinflusst wird auf dem Weg zum heutigen Stand?  Übernehmen die die so gern Konzepte beschließen dann auch die Verantwortung dafür wenn viel von unserer historischen Bausubstanz vom Bürger direkt mit Spenden und indirekt über Steuern gerettet werden darf?

Bauunterhalt ist kein Hexenwerk.

Und Stiftungen kann man in weniger als hundert Jahren auf tragfähige Füße stellen.

Verkehr und Bürgerversammlung:

Ist da Pfand drauf?

Kann man diese Verkehrspolitik irgendwo zurückgeben und wenn ja, wo?

Mehr Leergut geht wohl kaum. Obwohl eine Verpflichtung besteht die Auswirkungen immer mit einzuplanen, egal ob einzelnes Häuschen oder eintausend Häuschen, bekommt man hier nur Allgemeinplätze und Binsenweisheiten.   Vieles ist nett formuliert und hübsch auf dem Papier. Praxistauglich? Manches scheint logisch – gehen alle zu Fuß ist die Strasse frei – aber Realistisch? 2035, das Jahr in dem wir feststellen das bunte Broschüren uns nicht weitergebracht haben… Wem nützt das?

Nachdem Menschen in ihrem Verhalten nicht 100% planbar sind gehören Reserven zu jeder guten Planung. Und was haben wir?

Haben wir vielleicht ein Problem weil mit Scheuklappen auf das Thema geschaut wird und auch zukünftig damit zu rechnen ist das es Fahrzeuge gibt und Straßen und Wege, Plätze und Stege einfach ganz normal zur notwendigen Grundausstattung dazugehören.?

Pflichten existieren wirklich! Selbst wenn heute oft nur von Rechten die Rede ist. Soll eine Straßenunterhaltspflicht geben… jedoch keine:  alles-mit-Verboten-überziehen-Pflicht.

Kehren wir doch zurück zu : Verkehr für alle.  Dauerbraten von Extrawürstlein und Sündenböcke braucht doch niemand….

Mobilitätskonzept / Mobilitätssatzung:

Ein breites Angebot schaffen an Mobilität mit Konzept und Satzung.      

Im ersten Moment liest sich das schön und richtig. Aber stimmt es auch in der Ausführung? 

Bevor etwas gebaut ist in der größe eines Stadtteiles oder einer mittelgroßen Landkreisgemeinde, soll schon an den Flächen gespart werden! Flächen für den realen Bedarf an Mobilität, die ja vom Rollator und Radl über Roller und Autos doch eine gewisse Bandbreite hat.

Den Bedarf zu kennen glauben, ohne die Nutzer zu kennen weil die noch kein Haus zum Wohnen vorfinden würden ist hochspekulativ. Auswirkungen vorherbestimmen zu wollen ohne das Zusammenspiel von noch zu schaffenden Angeboten mit den Verhältnissen in Landsberg zumindest zeitweise beobachtet und beurteilt zu haben, eine weitere Spekulation.  Welche Folgen ergeben sich wohl wenn Elemente der Konzeption nicht oder nur sehr spät zur Verfügung stehen?  Wo ist die Reserve um bei unerwartetem die Folgen aufzufangen?

Vorhersagen sind schwierig und manchmal reicht Glauben nicht aus. Zum Wissen gehört das Prüfen und dafür braucht man ausreichend Reserven um Handlungsfähig zu bleiben.  Flächen die vorhanden sind kann man bei Erfolg umnutzen, Änderungen in der FunktionsBelegung gibt es schon lange. Wenn Neue Baugebiete aber zuerst mit minimalausstattung an Stellplätzen kombiniert mit maximalverdichtung an Bebauung erstellt werden, ist der Handlungsspielraum der Gemeinde kaum noch gegeben.

Im gegenzug würde dadurch der Aufwand größtenteils an die Gemeinde weitergereicht. Öffentliche Verkehrsmittel betreiben, öffentliche Flächen als Stellplätze betreiben, usw.   Obwohl die Absicherung durch Flächen innerhalb eines Neuen Baugebietes möglich ist!

Oder einfacher ausgedrückt: realen Bedarf zu decken ist unverhandelbar. Theoretische Bedarfe ersetzen nicht die Praktisch vorhandenen.

Leserbrief zu den Meldungen dieser Woche:


Warum traut man sich nicht die Bürger mitzunehmen?

Schon wieder wird erstmal der Stadtrat „eingewiesen“ und be-„workshopped“.  Wofür dann die Gesamtstrategie 2035? Was hatten wir vom ISEK?  Es ginge sicherlich das man öffentlich Veranstaltet und alle informiert nachdem wir alle ja die Mittel bereitstellen um diese ganzen Konzepte und Pläne zu erarbeiten.

Zumindest wieder ein neuer Planer. Nach dem dutzendsten wirds dann sicher etwas mit der Mobilität.

Zu : mehr Wohnraum…

Die Preise hält nur einen Gegenangebot im Zaum. Eine Alternative zu der Maximalausnutzung die gerade als wirtschaftlich notwendig dargestellt werden soll. Natürlich ist die Stadt nicht unschuldig. Sie selbst trat ja als Anbieter von Grund auf dem Markt auf und nahm die Aufwertung gern mit. Selbst bezahlbares gebaut hat sie ?

Die Gemeinde ist der Allgemeinheit verpflichtet und damit auch dem gefühlten wohnumfeld. Der Vielgepriesenen Städtebaulichen Qualität, über die man häufig liest und die man so selten zu sehen bekommt.

Einfach ein paar große Blöcke in Reih und Glied als neuer südlicher Stadteingang? Das ist bestimmt effizient beim Schaffen von Rendite, Verzeihung Wirtschaftlichkeit , aber langfristig entsteht da kein Quartier in dem man sein will.

An den auf die Aufgabe „Wohnraum schaffen“ draufgesattelten Kosten kann die Stadt wenig ändern. Die Verantwortung dafür liegt weiter oben in der Hackordnung. Die Belegung der Flächen und die Dichte, da ist der Spielraum der Gemeinden und deshalb muß ein Umdenken stattfinden.

Gestalten wir doch unsere Stadt mit mehr Vorraussicht und weniger fixierung auf temporäre Gewinne für ein paar Folgejahre für ein paar wenige.

Stadt als Ansammlung von Wohnklötzen oder Stadt als Gemeinsamer Lebensraum der auch Platz für Vielfalt und Zwischenräume hat? Die Frage ist entscheidend weil Gebäude in Deutschland neigen dazu sehr lange da zu stehen.

Wir reißen eher selten ab und Bauen Neu. Heute vollverdichtet bedeutet auf jahrzehnte komrprimiertes Wohnen das schwierig wieder aufzulockern ist. Denken Sie doch bitte mal alle darüber nach.

Zu: Das gejammere muß aufhören…

Gemeinsames erreicht man indem die Äußerungen anderer zu Gejammere erklärt werden? Ganz was Neues. Grundlage der Zusammenarbeit ist das man selbst Recht hat und die anderen „nur jammern“.  Wo soll das funktionieren?

Da ist es offensichtlich warum es ist, wie es ist.

Den Punkt der gemacht werden sollte stützt dann ein Beispiel. Die Alte Bergstrasse hat kaum Verkehr. Ja sicher, der ist auf der Neuen Bergstrasse gleich nebenan. Gebaut unter anderen mit Abriß von Häusern. Gespannt warten wir alle nun wo der „neue Vorder Anger“ und der „neue Hinter Anger“ wohl gebaut werden soll und was weichen muss. Bitte auch mindestens eine halbe Seite dafür reservieren.

Die Verkehrsräume sind öffentlich. Sie sind Teil der Allgemeinheit und damit bei allem Verständnis für die direktere betroffenheit mancher im Grundsatz unverfügbar für Einzelinteressen.

Bis zu einem Punkt könnte man noch den vorgebrachten Wünschen folgen. Sobald es als Argument „zufriedene Zielgruppe“ nicht um Landsberger und Landkreisnachbarn sondern um Münchner und Augsburger geht, meine ich ich lese nicht richtig. Wir sind nicht die kasperl der Münchner hier. Unsere Altstadt ist für uns in erster Linie da und danach gerne auch für Gäste. Der Preisauftrieb bei Wohn und Geschäftsräumen aus Richtung München ist ungünstig genug da brauchen wir keine Orientierung am Münchner als Kunde noch obendrauf.

Busse raus als Beitrag zum Verkehr?

Der Stau in der Innenstadt entsteht durch die Blockadethesen Knoflachers. Die Mitbürger die den Bus nehmen haben sich das nicht ausgesucht. Egal ob alt oder Jung, selbst im Jugendbeirat befand man die Haltebuchtlosigkeit als Problem. Was sollten wir ändern?

Weg mit den Mitbürgern in den Bussen aus der mitte der Stadt an den Bahnhof ? oder weg mit den kruden Thesen Knoflachers aus Landsberg? Pro Bavaria oder pro Austria?

200 neue Parkplätze an der Lechstrasse:

Sind es jetzt neue Parkplätze oder verlagerte? So manch Sitzungsteilnehmer schien sich etwas unklar zu sein. Lesen der Sitzungsvorlage wär hilfreich gewesen.

Die Stadtwerke erhielten die Aufgabe Tiefgaragen zu betreiben. Die Stadtwerke erhielten auch die Aufgabe Inselbad. Dort passt es zusammen das man die Einrichtung und die Parkplätze dafür aus einer Hand hat. Das Jugendzentrum wechselt den Standort im Zusammenhang mit den Investitionen auf dem Pflugfabrikgelände. Sind die Stellplätze da nicht im Paket dabei ?

Als Belegung einer Stadtwerkebetriebenen Tiefgarage landet der Aufwand bei den Stadtwerken, als Tochterunternehmen der Stadt ist die Stadt da wohl unentrinnbar dabei, beim Bezahlen.

Die Krönung dieser seltsamen Konstruktion ist das Zeitdruck und Fördermittel Teil der entscheidungsfindung sein sollen. Allerdings natürlich ohne Zusammenhänge die Teil der Vorlage …..

Leserbriefe zum Verkehr:

Der Verkehr ist eines der Hauptthemen und wird es auch bleiben.

Besonders wenn eine Stadt mit einer Zielvorgabe von 34-35.000 Bürgern in den langfristigen Zielen unterwegs ist.

Auffällig dabei, das gerne im Vorwort zu Konzepten und Strategien der Punkt Überprüfung vorkommt.
Wirklich stattgefunden hat dieser wohl nirgends.

Die motorisierten Zweiradfahrer fallen durchs Raster weil Sie im Verkehrskonzept „zu wenige“ waren und lösen Debatten über deren Abstellorte aus.

Die Innenstadt leidet am Salami-syndrom und findet da nur schwer den notwendigen Weg des Interessenausgleichs, der einem so zentralen Verbindungsglied unserer Stadt gebührt.

Strassen wie die Max-Friesenegger Strasse werden einfach „überplant“, vermeintlich besser wissend und am Nutzer vorbei.

Bürgerbeteiligung einzusetzen um manche dieser Defizite auszugleichen wird nicht reichen.

Der Anforderungspunkt Überprüfung muss endlich ernst genommen werden! Vor allem braucht es eine Zeitgemäße Prüfung, eine Kontrolle ob Maßnahmen auch für heute und morgen und übermorgen taugen.

Überregulierungen und Zonen und daraus folgende Schilderwälder waren gestern. Flexible Antworten und intelligente Lösungen mit dem Ziel Und statt Oder lassen sich finden!

Bei richtiger Bewertung vorliegender Informationen auch in bestehendem Material. Eine Beschränkung auf Landsberg besteht nicht. Man kann auch eine Stufe rauf auf die Ebene des Freistaates.
Die Herausforderung, zu gewichten und zu sortieren, zu prüfen und wo nötig anzupassen, muß sein.
Nur so wie es bisher läuft, das irgendwann angefangen wird und nie geprüft, so geht es nicht weiter. 

Alte Bergstraße: Muß man da durch?

Wunderbar wie leicht es das Landsberger Tagblatt macht eine Frage zu beantworten.

JA.

Ja man muss.

Man muss da durch.

Gilt vielleicht nicht für halb Europa oder ganz Deutschland, aber sicher für genügend viele.

Eine einzige Verbindung zu haben ergibt immer ein „muss“. Weil kein „kann“ zur Verfügung steht.

Landsberg bei der Menge an Gebäuden wachsen zu lassen ist nur die halbe Geschichte. Die andere Seite ist wie die Infrastruktur mitwächst.

Zum Vorschlag „Stadtfest verlegen“:

Das Fest der Stadt gehört auf den Haupt-Platz der Stadt.

Und nicht an eine Gastro-Promenade die übers ganze Jahr bewirtet. So nimmt man dem Stadtfest das besondere.

Zum Leserbrief „Mutig“ im LT:

Beim Schritt sollte man wissen wo man hintritt. Vor allem fragt sich warum „wir“ mitgehen sollen weil Sie wohin wollen?

Falls „wir“ bei solch eindeutig selbstzentrierter Vorstellungswelt überhaupt von Bedeutung erscheinen.

Deshalb ein leichterer Schritt für uns alle der ihnen einen Schritt liefert nach jeder Richtung die Ihnen beliebt:

Gründen sie ihre eigene Ansiedlung, da können sie ihre Vorstellungen zu 100% ausleben!

Ohne Beschränkungen wegen Jahres oder Uhrzeit. Durchgehend und sehr persönlich. Trauen sie sich. Nur ein Schritt.

Wir werden sie nicht aufhalten. Adieu.

Verkehr Pflugfabrik Areal:

Wofür beauftragte man Herrn Fahnberg mit Berechnungen ? Wie kann es sein das als Ergebnis 5000 zusätzliche Verkehrsbewegungen herauskommen, das mit 10% mehr Verkehr auf dem Hindenburgring zu rechnen ist? Wo doch laut Kommentar vom Samstag das Gebiet das Grundlage der Arbeit besagten Verkehrsplaners war nicht ursächlich sein soll an einer Zunahme beim Verkehr ?

Wer ja sagte zu mehr Landsbergern, sagte auch ja zu mehr Verkehr. Jedesmal und Jahr für Jahr.

Das dabei der untrennbare Teil des Städtebaus, die Infrastruktur und speziell die Verkehrsinfrastruktur nur ungern angefasst wurde besitzt eine große Wahrscheinlichkeit eher Ursache einer eigentlich derzeit nur zeitweise anwesenden „Not“ zu sein.

Natürlich ist es leicht sich aus Österreich „des Königs neue Kleider“ zu besorgen, die Wirkung ist dann halt entsprechend…

Selbstverständlich ist es an der Zeit auf Intelligente und sachliche Lösungen zu setzen. Die angebotene Mischung aus Fortbewegungsmöglichkeiten wird kaum Fahrzeugfrei sein, es mag sich die Antriebsart ändern, ein wenig die zusammensetzung der einzelnen Arten, ein Ei des Kolumbus wirds nie.

Pragmatischer und flexibler müsste es werden, weniger emotional und an Eigeninteressen gebunden weil ein großer Teil der nichtlösung kommt eindeutig aus dem Ansatz Fremdsteuern zu wollen.

Zukunft kann man möglich machen. Mit Möglichkeiten die man schafft.

Nicht mit Einschränkungen und immer mehr Schildern.

Vor allem gehört mehr Ehrlichkeit rein in den Prozess. Städte waren immer auch Verkehrsknotenpunkte und keineswegs auf einzelne Verkehrsarten ausgerichtet.

Vorwürfe man wolle „auf dass Auto ausrichten“, bestenfalls ist so etwas ein Ablenkungsmanöver.

Schlimmstenfalls hat jemand verpasst welchen Zugriff auf Informationen unsere Zeit bietet.

Wusste denn irgendwer zur Hochphase der Städtegründungen in Deutschland wie wir uns fast ein jahrtausend später fortbewegen? Genausowenig haben wir jetzt Chancen Perfekt zu sein bei dem was wir im Bereich Verkehr machen.

Uns allen Nachteile gegenüber anderen Konkurrierenden Gemeinden einfangen, vor lauter Scheuklappen und Lobbyistengesponsorten Brillen nicht merken wo der Weg hinführt wenn für mehr Menschen weniger Infrastruktur , sprich Rückbau von Straßen, gelten soll, den Schuh sollten sich die Landsberger nicht anziehen.

Intelligente Lösungen. Nachhaltige und fortführbare Lösungen die Veränderbar sind. Vor allem ein Ende der Mär von dem bösen motorisierten Verkehr den immer die anderen erzeugen.

Ein Schritt in Richtung Zukunft. Wird schwierig genug wenn Wohngebiete die größer sind als manche Stadtteile ohne vorherige Lösung für den Verkehr erst gebaut und dann mit Mobilität versorgt werden. Oder wollen wir die Not ?

Henne oder Ei?

In Landsberg stehen Einrichtungen zur Platzierung an, die Schulen und der Schloßberg zum Beispiel , dabei ist ein perfekter Platz der allen gefällt vermutlich sehr selten.
Ein nicht zu unterschätzender Faktor für die Zukunft besteht aus der Frage wie zentral die zentralen Einrichtungen die ein Mitttelzentrum haben kann liegen sollen.

Sehr häufig driften heute viele Teile einer Normalen Ansiedlung nach außen. Arbeitsstätten? Sport und Freizeit? Einkaufen?
Wie oft kommt man in Orte wo alles am Rand liegt, wo die Mitte des Ortes schön leer ist weil das Wirthaus zu ist und gerade keiner in der Kirche?

Natürlich können wir in Landsberg das auch. Statt Stadtmitte ein Fördermittelzombie!
Aufgehübscht, immer neue Projekte mit denen die Selbstdarstellung gut funktioniert, immer schön zu Lasten der Allgemeinheit…
Oder wir lassen die Kirche im Dorf, sprich bieten auch für Landratsämter eine Möglichkeit im „inneren“ zu bleiben.

Das man mit mehr als einem Gebäude zurechtkommt zeigen unsere erfolgreichen Gewerbetreibenden von denen wohl keiner auf einem einzigen Standort bestehen würde.
Da gibt es diese etablierte Erfindung: Elektronische Datenverarbeitung. Gut das es moderne Medien und Kommunikation gibt.

Der Parteiverkehr und der Verkehr daraus fällt bei der laufenden Wohnbebauung mit Tausenden zusätzlichen Wohneinheiten insgesamt nicht ins Gewicht.
Hingegen lässt sich eine Verbesserung der Parksituation für die bestehenden Einrichtungen und die immer wieder angedachten Veranstaltungsräume sehr gut mit öffentlichen Einrichtungen wie einem Landratsamt verbinden.
Baue ich ein Parkhaus das außerhalb der Dienstzeiten leersteht oder baue ich eines das 24h nützlich ist? Baut jeder für sich oder tun sich zwei zusammen?
Der Schlüsselanger  im Westen der Stadt wo die Masse der Siedlung derzeit liegt ermöglicht die Wahl kfz-loser Fortbewegung für 10-15 % der möglichen Besucher.
Wählt man Penzing oder zwischen Penzing und Landsberg als Standort lässt diese Auswahl nur das kfz zu.

Die Bediensteten verdienen eine Lösung, ohne Frage.
Alles weils einfacher ist in „Neu“ an der Rand verlegen halte ich für eine Städtebauliche Katastrophe . Bei den vielen Investitionen des Landkreises  geht es doch sowieso nur Stück für Stück und dann kann ein Landratsamt genausogut
ein Standbein in der Stadt behalten. Und mit zwei steht man besser als mit einem.

Begriffsschwierigkeiten?

Der Stiftungszweck ist wichtig , aber nur ein zweites Thema neben dem eigentlichen , dem Erhalt des Vermögens und der Verantwortungsvollen Führung der Stiftung.
Der Erhalt des Vermögens ist Teil des Stiftungsrechts.
Mit einem Grundstock erwirtschaftet man Mittel zur Zweckerfüllung.
Nur ist es wichtig wahrzunehmen, daß die Spitalstiftung heutzutage unselbständig ist , eine fiduzarische Stiftung, weshalb auf beiden Seiten des Verhandlungstisches beim Bauen und Mieten die „Stadt“ sitzt.
Hier muss besonderer Wert auf den Treuebegriff bei der Treuhändischen Verwaltung gelegt werden !

Eine Aufgabe der Stiftung ist die Unterstützung bedürftiger Landsberger, Aufgabe der Stiftung ist nicht die Unterstützung einer „bedürftigen“ Landsberger Verwaltung oder das Erfüllen von Wünschen außerhalb des städtischen Haushalts!
Ein Wunsch-Raum-Programm für viel Geld und anschließend günstige Mieten unter Standardniveau gehört nicht einmal „angedacht“.

Die Stiftung sollte als eigenständige „Person“ behandelt werden und jegliche Refinanzierung dem entsprechen was jeder Entscheidungsträger auch bei eigenen Projekten für sich akzeptieren würde.

Die Verantwortung im Sozialbereich der Gemeinde besteht unabhängig von der Existenz von weiteren Einrichtungen wie z.B. Stiftungen. Abgeben oder Teilen kann man diese Verantwortung nicht.
Ja, die soziale Ausrichtung der Stiftung ist eindeutig.
Heute erledigt vieles unsere Sozialgesetzgebung und zahlreiche Verbände. Dies konnte bei der Gründung der Stiftung vor Jahrhunderten nicht vorausgesehen werden. Deshalb gilt aber auch das man den Stiftungszweck nicht umdeuten oder leichtfertig weit auslegen sollte.

Ein besonderes Risiko: Unselbständigkeit kann Begehrlichkeiten wecken! Wie könnte sich eine Stiftung ohne eigene Vertretung auch wehren?

Wir haben genügend Stiftungen mit Handlungshemmnissen, siehe Stipendienstiftung, siehe Herkomerstiftung, da muß eine öffentlich oft unsichtbare Spitalstiftung einfach den Verantwortungsvollen Umgang erhalten den sie verdient hat.

Wenn der Weg abrupt endet:

Über 20 Jahre lang war diese Stelle kein Thema. Dann endeckt man das nicht jeder überall gleichermassen vorankommt.
Lösungen stellen Normalerweise Verbesserungen zur Verfügung. Hier möchte man also an einer unübersichtlichen Durchfahrtssituation  , mitten in einer Kehre, die weniger beweglichen Mitbürger mit Hilfsmitteln oder die durch Kinderwagen etwas mehr auf flaches Gelände angewiesenen in einen von zwei Zugängen zum Hauptplatz schicken aber wählt dafür nicht den Fahrzeugfreien Schmalzturm?
Mehr Risiko ist nicht gleich mehr Lösung.  Wo ich zwei Zugänge habe und auch eine getrennte Führung der Verkehrsteilnehmer, da sollte es möglich sein die weniger beweglichen die zu Fuß unterwegs sind bei den anderen die zu Fuß unterwegs sind zu belassen. In eine Y-Kreuzung einer Hauptstrasse mit begrenzter Sicht Dank Gebäuden etwas hineingestalten zu wollen, zeugt kaum von Verständnis für die Abläufe im Verkehr.
Während also im Stadtrat seltsame Forderungen gestellt werden, fahren die Betroffenen vermutlich eher Mit dem Stadtbus rauf und runter, ohne die Anstrengungen des Gefälles von alter oder neuer Bergstrasse und zudem wettergeschützt.

Baden am Fluss

Eine Ausstellung zur Ferienzeit , wo Zeit ist hinzugehen.
Viele sehr verschiedene Badeanstalten, vom Hallenbad über Naturbäder oder Mischungen aus Innen und Außen Becken  ist da so gut wie alles vertreten.
Architektonisch interessante Lösungen für Hallenbäder, manchmal nimmt man auch umliegende Gebäudeformen auf, der Bach wird gern verwendet um ihn herumzuleiten.

Aber was ist mit dem eigentlichen Thema aus dem Titel: Baden am Fluss?

Besonders an den Platz des Inselbades gebunden wirkt kaum etwas. Das ist gut für die jungen Menschen wenn sie ihre Ideen im Berufsleben woanders anwenden , weiter verwerten wollen  und der mögliche Erfolg dort sei ihnen gegönnt.
Nur ein Inselbad ist ein recht seltenes Exemplar einer öffentlichen Badegelegenheit und aus der Verbindung zum Lech und der Tradition des Badens am Lech macht man wenig.
Eigentlich könnte jede Arbeit aus dieser Austellung überall sein wo ein Bach verfügbar ist.

Zum Ausgleich für die Riesenauswahl an Nutzungen band man dem Projekt dann Städtebauliches ans Knie. Als extra.
Warum es unbedingt ein Fischrestaurant im Bad sein muss? Warum man drumherum Flächen verbauen soll? Irgendwie fehlt da die Konzentration auf den Hauptzweck eines Bades und das Verständnis für den besonderen Reiz des Inselbades. Braucht jemand ein zersägtes Inselbad? Oder eine zuverdichtete Stadt?

Ich würde es gerne einfach als Einblick in Arbeiten sehen die hier gezeigt werden weil ein Teil Landsbergs als Übungsmaterial benutzt wurde. Doch irgendwie trau ich diesem Braten nicht. Zu vieles im Vorwort ist zu detailliert beschrieben während anderes nur angedeutet ist. Die Absichten der Teilnehmer sind bestimmt rein Beruflich. Was ist mit jenen die die Aufgaben stellten?

 

2014 das jahr der chancen

Mehr Verantwortungsbewusstsein und Schwerpunktsetzung ist eine erfüllbare Erwartung. Mehr Ruhe wohl nicht, weil zuerst der Wahlkampf kommt und dann die „Gemeinheiten“…

Bewertung von Projekten heißt auch, das Projekte möglicherweise fallen gelassen werden müssen oder zeitlich einges sehr weit zu dehnen ist. Wird spannend wie viele für klare Entscheidungen stehen und ihre eigene dann nachhaltig vertreten.

Vor allem sollte wieder wahrhaftig und gewissenhaft gearbeitet werden. Dann braucht es keine „festen koalitionen“. Auch keine nichtöffentlichen Zahlen und Daten zu Projekten. Klarheit statt Gerüchte. Ob er den Mut hat?

Das Jahr ist jung. Ob da Luft drin oder bald die „Luft raus ist“ wird sich zeigen.

LT nörglerei in Landsberg
Weniger bewölkt und damit näher an einer positiven Denkweise ist Landsberg nur nach Aufgabe der Horrorszenarien und einer ehrlichen und gewissenhaften Ausdrucksweise .
Solange die Scheinheiligkeit und ein Starren auf einige Schwarze Schafe regiert hat eine sachliche Auseinandersetzung kaum eine Chance. Dafür herrscht dann die Priorität der persönlichen Vorstellungen.
Auch das Landsberger Tagblatt darf vor der eigenen Tür kehren.
Sich verbessern und mehr Recherche und neutrale Information beisteuern.

Der Beitrag „Debatte “ ist nicht hilfreich und ein nutzloser Rundumschlag.
Gräben zuschütten wie einstmals im Landsberger Tagblatt gefordert funktioniert anders.

autofreier Hauptplatz
Ein Gemeinwesen ist wie ein Körper. Sein Leben fließt durch ein System von Adern.
Im Falle der Städte sind das seit Jahrtausenden Strassen, Plätze, Gassen , Wege.
Ein Netz verschieden grosser Gefässe sozusagen.
Ein Körper würde durch abtrennen von wichtigen Bahnen Schaden nehmen, eine Stadt erleidet dasselbe. Darum ist es wichtig zu wissen wo man herumschnippelt.

Nur leider fehlt in Landsberg der Mut die wichtigen Hauptadern zu benennen. Viel lieber stellt man einzelforderungen, wie sperren und beschränkungen. Im einzelnen mag das als lokaler Vorteil erscheinen. Aber im gesamten verkrüppelt dies die Stadt. Weil es nicht dasselbe ist, ob eine kleine Gasse oder nebenstraße verändert wird oder eine Hauptstraße. Ob man einen kleinen Platz am Rande oder den zentralen Platz verändert.

Wenn man nur eine einzige innerörtliche verbindung hat ist sie unverzichtbar.
Wer da amputiert ohne Ersatz, der agiert wie Dr Eisenbart:
Operation gelungen , Patient tot.

Zudem es ja die Kraftfahrzeug-Freiheit gar nicht gibt. Der Rettungsweg ist vorgegeben, die Anlieferung und Zufahrt zum Bauunterhalt unvermeidlich. Dazu der Wille ÖPNV anzubieten, der fährt bei uns auf Straßen und schimpft sich Bus, bringt Auto-lose ans Ziel und alle die ihren fahrbaren Untersatz daheim lassen wollen.

Stellt sich die Frage: wie Frei ist ein Ort wo die Freiheit die eigene Fortbewegungsart zu wählen genommen wird um einigen wenigen die selten dort sind ihre Vorstellungen wahr werden zu lassen?

Lechbrückerl
Da helfe ich dem erinnerungsvermögen doch gern auf die Sprünge, ja einige Bürger haben abgestimmt und das Ergebnis war eindeutig, gegen die Brücke.

Wie man daraus etwas anderes macht?

Man könnte zum Beispiel dies nicht bedenken, an einer teuren und zur Zeit nutzlosen Brücke als Prestigeobjekt festhalten obwohl man zugeben musste das man das Geld für die Instandhaltung historischer Wahrzeichen der Stadt, wie eben dem Mutterturm und auch das Bayertor derzeit nicht hat. Was interessanterweise zu einer Situation führt wo das eigentlich wichtige ausser acht gelassen wird um auf gar keinen Fall von der eigenen Vorstellung abzuweichen.

Passt auch zu den weiteren Punkten, wo alle Probleme sich in Luft auflösen wenn man nur fest daran glaubt. Fast schon zu schön, das links vom Leserbriefteil diesesmal eine veröffentlichung der Stadtwerke war, mit den hohen Verlusten.

Als abschluss zu den fragwürdigen Vorstellungen es wäre akzeptabel mit Drohkulissen von gefährdeten Schülern zu argumentieren. Lieber Herr Hauke, nehmen sie sich KEIN schlechtes Beispiel an manchen Stadträten und unterlassen sie das.
Es ist eine Tatsache das wir dort Junge Menschen haben die sich überall bewegen können ohne sich dabei in den fließenden Verkehr zu werfen. Es sind nicht an 365 Tagen Schule und irgendwie schaffen es die meisten das Ende ihrer Schulzeit zu erleben..

Jetzt ist es weder sinnvoll die Schüler zu unter- noch die Räte zu überschätzen.
Die Probleme ergaben sich aus dem Wegschauen und vereinfachen sowie dem Schönreden. Lösen kann man diese aber nur mit Fleiß und dem Willen in Zukunft wahrhaftig und maßhaltend zu handeln.

Daher muß alles überprüfbar sein und ein automatismus ist der Sache aller Einwohner und Gäste eher hinderlich.
Selbst wenn die Bürger mit erhöhten Gebühren und Spenden so manches retten , die Verantwortung es nicht ausreichend vorbereitet damit und erst den Karren festgefahren zu haben bleibt dem Stadtrat.

Hauptplatznutzung
Das vorhersehbare ist eingetreten . Die ungeregelte und gemeinsame Nutzung funktioniert nicht wie vorgestellt.
Sie kann es auch nicht weil die. Individualisierung weit fortgeschritten ist. Man hätte es erkennen können an den Diskussionen , an der Illusion das Verkehr plötzlich verschwindet, an der Ignoranz gegenüber der Funktion des Hauptplatzes.
Das Behauptungen „Shared Space “ wäre möglich nicht zutreffen passt zu der Mischung aus falscher Prophetie und verschwiegenen Änderungen .
Wollten wir eine Stärkung des ÖPNV ? Eine durch Verkleinerung der Haltestellen und Verlegung der Regionallinien unerreichbare Zielsetzung .
Waren Taxis und haltemöglichkeiten Teil der vorgelegten Planung ?
Plötzlich nicht mehr. Nun sollen zumindest die Taxis bleiben.

Es wird daher genau die absehbare Anpassung an die Lebenswirklichkeit kommen müssen die wieder alle mitnimmt, dazu können querungshilfen wie Zebrastreifen gehören ebenso wie haltebuchten für alle gleichzeitig anwesenden Busse.

Lösungen statt Visionen und schönrednerei.

öffentlichkeit von Entscheidungen in Landsberg
Ist das Alte System zurück?
Sind wir wieder bei nicht-öffentlichen Entscheidungen, bei der Auswahl der Themen und Informationen?
In Landsberg hat man zuerst keine Antworten, nur Verweise auf spätere Entscheidungen des Stadtrates. Dann erfährt man, ein Arbeitskreis hätte dies und das festgelegt und tritt damit an die Presse. Dort wird alles als bereits entschieden dargestellt. Was ist da mit dem kompletten, dem eigentlichen Stadtrat? Schon aufgelöst?
Oder marschiert die Verwaltung wieder voran, mit Mitteilungen die so nicht unbedingt stimmen, einen Eindruck erzeugend der danach riecht es würde später nur noch abgenickt.?

Über die Standorte der Taxis zu entscheiden, über die Route des Stadtbusses, alles nicht wichtig genug für den Stadtrat und innerhalb der Kompetenzen eines Arbeitskreises?

Ähnlich verfährt man mit dem integrierten Stadtentwicklungskonzept. Oder genauer dem Konzept das irgendwo integriert ist nur nicht in der Stadt. Es beginnt mit Arbeitsgruppen, gut da könnten auch Arbeitskreise sein.., aber zumindest geht es langsam vorwärts bis zur ersten Vorstellung eines Themenfeldes und dann: vollbremsung. Nach einer Veranstaltung ist Schluss. Alles weitere wird zwar entwickelt aber unter Ausschluss der Öffentlichkeit. So wie beim Arbeitskreis. Man hat irgendwann ein Konzept für den Verkehr, das fröhlich zerpflückt wird weil durch die fehlende Vorausplanung eine Lücke in der Gestaltung des Hauptplatzumbaus entsteht in die einzelne Stadtratsfraktionen ihre Ideen hineinstreuen.

Das ein weiterer Teil, für die Stadtentwicklung danach bereitsteht, der zudem mit dem anderen Konzept verwoben ist, fällt kaum auf. Bis zur nächsten Ratssitzung, wo das Gesamtpaket vorgestellt wird.
Wie viele haben sich informiert? Wie viele können es, da erneut der Beginn außerhalb des für berufstätige erreichbaren liegt? Warum kann es nicht an einem Tag und zu einer Zeit sein die möglichst wenige ausschließt? Dies bei einer Vorstellung von Konzepten deren vorgeschlagene Maßnahmen Auswirkungen auf alle haben können, die sehr viel Geld kosten können in der Errichtung wie im Unterhalt und die auch keinen wirklichen Grund zur Geheimhaltung beinhalten.

Heilig geist spital
Das Heilig-Geist-Spital, dem Namen nach dem Heiligen Geist gewidmet, es fehlte lange Zeit dem Rat der Stadt und dem damaligen OB die Erleuchtung.
Ein Neubau musste her, mit Mängeln behaftet, er gelang nicht sehr. ein Umbau sollte es richten, die Anlage die ein Komplex aus Klosterzeit, für einzelne einfache Zimmer bereit, für moderne ideen mitnichten.

Ein neuer Neubau, viel grösser als bisher, wird dem Bedarf gerecht werden, auch dem des nächsten Jahrzehnts. Nur hat man keine Mittel frei und auch die Stiftung nicht handlungsfähig aufgestellt. Wer hat da wohl geschlafen?

Der Altbau ist Teil einer grösseren Anlage und damit eingebunden, genau wie der Anbau. Wo soll in dieser kombination aus einfach und historisch mit klein und neu der Platz sein zum aufteilen und umbauen? Wohnen bedingt mehr Platz, auch betreutes Wohnen passt nicht wirklich in klosterzellen. Ändert man dies ohne konflikte mit dem Denkmalschutz?
Sicher die Fehler des Anbaus können beseitigt werden indem erneut herumgebaut wird. Bleibt aber ein Anbau der einen neuen Zugang braucht wenn der Altbau eine neue bestimmung erhält. Zudem ist die anbindung an die Kirche durch den Altbau bisher gegeben. Also mehr veränderungen die ein klares konzept erfordern.
Allerdings könnte ein vermieteter Altbau einnahmen schaffen. Vielleicht nicht zu den Preisen die für Zimmer in der Pflege genommen werden aber wenn dort nicht allzuviel in umbauten versenkt wird ist das auch unnötig.

Da macht ein Neubau für die Pflege und ein anschluß an betreutes wohnen Sinn, mit Tiefgarage weil 100 Betten auch ein wenig Personal benötigen. Dazu Besucher, bei einen geplanten Einzugsgebiet von 10 Autominuten wahrscheinlich viele selbst mobil sind.

Braucht man dort einen Aufzug? Die Bewohner kaum, die einen kommen allein nicht weit, die anderen sind mit dem Stadtbus flexibler. Würde man den Stadtbus barrierefrei einbinden, könnte man die million für diesen Aufzug sparen.

Betreiben sollte das ganze eine Stiftung mit kontrolle durch einen Stiftungsrat in zusammenarbeit mit einem erfahrenen Wohlfahrtsverband. Ja das ganze. Die Stadt hat schon bewiesen, wie sie nicht vorausplant und defizite anhäuft, trotz nicht unerheblicher Mittel die Bewohner, Kassen und Angehörige beisteuern.
Auch wenn es nicht Ziel der Stiftung ist, zu verdienen, zumindest ausgeglichen sollte das Ergebnis sein. Erreichbar wenn man es sich nicht selbst schwer macht in dem man Mitarbeiter freisetzt oder keine Perspektiven bietet. Erreichbar wenn erfahrene Partner ins Boot geholt werden und die Politik sich auf das vorgeben von Standards beschränkt.

Vor allem wird die Lokalpolitik erklären müssen wie es so weit kommen konnte, das übergangslösungen nötig werden und Bauten am Bedarf vorbei errichtet wurden. Wie es sein kann das eine Institution wie das Spital und die Stiftung dahinter nicht vorbereitet sind um die zukunft der eigenen Aufgaben selbst zu gestalten und sogar das Ansehen beschädigt wird durch eine Heimleitung die eher Mitarbeiter und Ehrenamtliche verliert als den Grundstock für eine weiterführung zu erhalten.

sparvorschlag an den OB
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister.

Weil Sparen das grosse Thema der Stadt jetzt sein muss und ich den Eindruck hatte wir haben mit dem neuen Team Neuner/Jung eine chance das Alles überprüft wird auf seine Notwendigkeit und auch den Zeitpunkt wann es gemacht werden kann, möchte ich ebenfalls einen Vorschlag machen.

Wobei mir bewusst ist das ich damit möglicherweise nicht der erste bin.

Nachdem es in den letzten Wochen üblich wurde verschiedenste ideen für Feldversuche am Innenstadtverkehr vorzustellen, sich dabei teilweise auf konzepte zu berufen und im Ganzen zu vermitteln
„wir haben uns vorher keine Gedanken gemacht, nun fordern wir..“ denke ich es sollte genau in die entgegengesetzte Richtung gehen und die gesamte Konzeption im hinblick auf die Finanzielle Belastung ebenfalls in Frage gestellt werden, zumindest in den kommenden Jahren.

Warum ich das vorschlage?

– zuerst dachte ich es wäre eine Rohfassung, ein Entwurf auf dem Rechtschreibniveau einer E-Mail. Aber es ist doch die Fassung die uns Bürgern zur betrachtung überlassen wurde und es ist anzunehmen das die beiden im zusammenhang zu lesenden Konzepte Verkehr und Siedlung zumindest in der Erfassung von Namen und Daten ausreichend bearbeitet wurden ?
– ich war deshalb entsetzt als ich diese PDF’s mit zahlreichen Fehlern in der Schreibweise, teilweise mit Namen die nicht existieren, vorfand. Gut der Verfasser ist Ortsfremd. Aber kann er sich bei der bezahlung durch die Stadt keine Karten leisten?
– nun Fehler wie diese wären entschuldbar , wenn nicht die Zahlen selbst eher nichtssagend, oder besser ausgedrückt dem Ziel des Erstellers dienlich wirken würden. Mag ein Problem der unleserlichen Karten sein, eine Folge der Datenermittlung. Nur für einen „eingeborenen“, der öfters in der Stadt ist, sind viele der Daten nicht nachvollziehbar. Die Folge ist, es bedarf der Erklärung, etwas das ein herunterladbares Dokument welches doch ohne fremde hilfe gelesen wird , nicht leisten kann.
– gebe zu, die ständigen unterstellungen von regelverstößen gegenüber verkehrsteilnehmern deren fortbewegungsart motorisierte Hilfsmittel beinhaltet verstärkte den Eindruck es mangele an neutralität.

Ich will hier nicht andeuten, die Form der PDF’s läge in ihrer Verantwortung. Auch sind die Aussagen dort die des Verfassers und ich weiß das Sie viele Projekte „geerbt“ haben.

Was ich zu bedenken geben möchte ist :

1. zahlreiche Baumaßnahmen. Kein geringer Umfang und da selbst Maßnahmen im fünfstelligen Bereich zugunsten einer verbesserten Haushaltslage gestrichen wurden sehe ich bei vermutlich zweistelligen Millionenbeträgen hier sehr viel Potential zum Sparen.

2. Subventionen. Sicher lehnt kaum einer Geld oder Geldwerte Vorteile ab. Aber zahlen wird trotzdem jemand, sei es die öffentliche Hand verzichtet auf einnahmen und holt sich die fehlenden Mittel anderswo oder es trifft den Endverbraucher etwas direkter.

3. Langfristige kosten. Alle Bauwerke benötigen Unterhalt. Ob in diesem Fall benutzungsentgelte bezahlt werden die kostendeckend sind? Gerade Landsberg hat schon eine Reihe von zuwendungsempfängern.
Teil der Sparbemühungen ist sicher auch eine verringerung der Belastungen?

4. unausgewogenheit und mangelnde flexibilität. Mag sein das manche es passend finden, wenn es zu der eigenen Lebensgestaltung kompatibel ist. In einer Stadt wie Landsberg gibt es dagegen so viele unterschiedliche Möglichkeiten das ein „Königsweg“ nicht existiert. Weshalb ein offenes System der Möglichkeiten wie es die STVO bereits bietet, einem Sammelsurium von Zonen und beschränkungen vorzuziehen ist, da jede Vorgabe auch kontrolliert werden, da jede Anordnung auch registriert und verstanden werden muss.

5. die forderung der kompletten , das heißt unveränderten Umsetzung. Eine Vorstellung die der bewertung und diskussion der Konzeption entgegenläuft. Was gibt es zu diskutieren bei ganz oder gar nicht?

Ich sehe daher in der erstellung und Umsetzung des Konzepts eine derart riesige Menge an kosten die in naher zukunft kaum zu stemmen sind, oder schlimmer noch in konkurrenz zu anderen Maßnahmen stehen werden, das meines Erachtens hier schon frühzeitig gebremst werden muß.

Der einfachste und wirksamste Weg wäre es die kosten aller Teile des Konzepts zu benennen und den entscheidungsverantwortlichen im zusammenhang aufzulisten. Ohne gesamtüberblick besteht die Gefahr das einzelne Punkte herausgepickt und wie bereits geschehen als Lösungen oder Teil von Lösungen präsentiert werden obwohl sie als Teil eines ganzen gedacht sind.

Planen für später, also für die Schublade, oder das errichten von Teilstücken ohne anschluß in der annahme es wäre möglich Schritt für Schritt vorsichhinzuwursteln, spart nichts sondern gibt den selben € mehrmals aus.

In der hoffnung das nicht nur die Wünsche , sondern auch die eigenen Grenzen für das Handeln wichtig sind:

Lechsteg gegenvorschlag
Ein Steg über den Lech an der falschen stelle.
Warum muss der Steg gerade dort stehen? Weil die Sichtachsen wichtiger als die Funktion sind?
Die Schüler, welche laut lautem nachdenken des Landkreises nur 1mal täglich den Weg über diesen Steg nehmen sollen, sind wohl sicher unterwegs gewesen bisher, wie auch andere Schüler die zahlreiche schulische Einrichtungen in dieser Stadt besuchten. Hier wird ein Thema künstlich aufgeblasen um von den Mängeln und den Zielen der Planung abzulenken und gleichzeitig alle abweichenden Meinungen unter den Verdacht der Gefährdung von Kindern und jugendlichen zu stellen. Trotzdem, oder gerade deswegen, muß ein wenig vorteilhafter Entwurf einer wegeführung kritisch betrachtet werden.
Die vorgesehene Ausführung löst keine Probleme, aber sie erzeugt neue. Anstatt eine gerade querung des Flusses zu schaffen, wo alle Seiten gleich stark profitieren, soll es nun ein geknicktes und sich windendes etwas sein. Wo Wege direkt und in ihrer Richtung erkennbar verlaufen könnten, darf von wem immer diese Mäander benutzt werden, im Zickzackkurs die Stadt „erfahren“ werden und damit alle auch was haben von ihrer „reise“ führen diese Wege um Gebäude herum, wo sie doch besser zwischen diesen hindurch führen sollten. Nützt dies den Fußgängern und Radfahrern? Hält es die Orientierung für ortsfremde einfach?
Oder ist es nur die Notlösung, weil man einen Übergang am Mutterturm selbst direkt in die Stadt kaum ohne eine Spaltung des Inselbades schaffen könnte und dies wohl dann doch zu viel gewesen wäre?
Muß der Steg überhaupt direkt am Turm ankommen? Vielleicht ist eine Sichtachse auf den Turm eher unwichtig. Aber ohne Bau arbeiten kann man den Park wohl nicht so stark umgestalten wie es scheinbar zu erwarten ist, denn geringfügige Veränderungen hätten dargestellt werden können. Wobei die Ausstellung aber nur Schemata der Gebäude mit angedachten Wegen und Gewässern zeigte und daher eine Beurteilung des wahren Umfangs der Änderungen des Parks nicht so recht möglich sind. War das Absicht? Berechtigt diese Form von Information zu vertrauen?
Das es sehr wohl sinnvolle Verbindungen geben könnte, die wirklich allen nützen lässt sich an einem Gegenvorschlag zeigen:

Ein weg, geführt als Achse von der Innenstadt bis hin zur Weststadt. Verwendet historisch schon gegebene Wege und überwindet auch Hindernisse, greift dabei gleichzeitig weder in Inselbad noch Park ein. :
Er beginnt an der mühlgasse und führt durch Bäcker und Färbertor aus der Altstadt. Erreicht den Lech zwischen IKG und Turnhalle, quert den Fluss gerade und kommt auf Höhe der lieferzufahrt von pöttinger an.
Daraus ergeben sich folgende Vorteile:
– platziert in der Mitte zwischen vorhandenen Übergängen ergänzt er diese.
– bietet gleichen Zugang von allen Seiten,bedient flussaufwärtige ziele genauso wie flussabwärtige.
– trifft zudem die Altstadt in der Verlängerung bestehender Plätze und Wege, von denen manche ( Roßmarkt, beide anger )
eine Belebung verdienen.
– bindet bestehende Wohngebiete und zu erwartende nachverdichtungsbereiche an, nicht an enden und schmalstellen sondern zentral, selbst Bahnübergänge ( eisenbahnbrückerl ) und parkplätze (waitzinger wiese) sind nicht allzu fern.
– führt gerade und wie die Speiche eines Rades leicht zu merken durch die Stadt, verbindet ziele links und rechts des Weges und wirkt dadurch als teil eines Netzwerkes das die verkehrsbelastung verteilt. Lenkt bewegung nicht in paralelle bahnen vorhandener Hindernisse wie Fluss und Bahn, etwas das das herumgeschlängel des offiziellen vorschlags nahezu vorgibt.
– kann im Falle einer neuen nutzung des pöttinger-Geländes über die ehemalige Pflugfabrik hinweg bis hin zum Kreisverkehr geführt werden. Könnte eine bahnunterführung bekommen, da eine Überführung nicht vom Gelände profitieren kann und wenig sinn machen würde. Erweitert die Erreichbarkeit hin zu Sportzentrum und KKH.
– belässt den Park unangetastet, was ja nicht heißen muss das er nicht verändert werden kann, aber doch wohl weniger stark verändert werden muss, wenn überhaupt.
– benötigt keine Flächen des Inselbades.
– hält Wege kurz und Richtungen erkennbar für fremde.

Nachteile:
– unterbricht die kette an bau-ideen ( Steg + Park + Bad +halle +….)
– verhindert das isolieren des Bades vom Lech

Wartens mal, sind das Nachteile für sie? Für mich nicht.
Ist also gar nicht so schwer, einen Steg bedarfsgerecht und funktionell richtig zu platzieren. Soviel zu alternativlos….

Hauptplatz als fußgeherzonenanhängsel
Der Hauptplatz, reduziert zur erweiterung einer Fußgängerzone.

War es bisher unser Hauptplatz, so ist es nun nur noch ein Anhängsel der Fußgängerzone, auch bekannt als Ludwigstrasse.  Selbige ist zwar nicht der grosse Erfolg den manche sich versprechen und auch nur zu Marktzeiten  wirklich belebt, aber trotzdem soll nun ein Platz für alle zu einer geteilten Fläche für wenige zerschnitten werden.
Da ist ein umleiten und reduzieren des öffentlichen Nahverkehrs, ein reduzieren von Parklätzen ohne ersatz, eine Fläche ohne nutzen aber im Stil konträr zu vorhandener Historischer substanz, eine Fortführung der Planungen deren Grundlegende Strassenverläufe nicht mehr dem entsprechen was uns Bürgern
gleichen zugang egal aus welchem Stadtviertel ermöglichte, und damit eine Teilung des innersten Bereichs in zonen für willkommene und unwillkommene Bürger angedacht.

Dies an einer Stelle die doch verbinden sollte, es aber nicht kann weil Erfordernisse ignoriert werden und die Innenstadt abgetrennt vom Rest betrachtet werden soll um die fehlende Gesamtplanung zu verschleiern.

Die jetzige Fußgängerzone krankt doch an dem beschränkten Angebot und ihrem grundsätzlichen Nachteil einer langen Seite bestehend aus einer Kirche.
Am Hauptplatz ist das nicht besser. Auch dort reihen sich kaum Fugängerzonenfördernde Anlieger aneinander. Dazu verschwinden von Jahr zu Jahr mehr der unterschiedlichen Geschäfte und auch die Zahl der Marktteilnehmer sinkt.
Brauchen wir noch mehr Einfalt statt auswahl ? Brauchen wir ein Finanzzentrum mit angegliederter Fußgängerzone?

Nein wir brauchen eine lebendige Innenstadt
und daher keine Strassenverlegung zum Preis eines leeren Hauptplatzes mit gesichtslosen filialisten drumherum.

Wir brauchen eine Verkehrsführung die den Verkehr am fliessen hält und nicht neue Probleme schafft.
Wir brauchen auch keine zusätzliche belastung der v.Kühlmann str wo jetzt schon Sperrungen stattfinden um den Hang zu sichern.

Landsberg benötigt keine Erweiterung von Zonen für Fußgänger.
Auch kein Innenstadtabwicklungskonzept dass den „täglichen bedarf“ in die Aussenbereiche verlagert und die Innenstadt mit gimmicks wie seilbahnen
und brückerln vertröstet.
Landsberg hat schon Strassen und Plätze mit wenig oder keinem Verkehr.
Da finden sich nur irgendwie keine Fußgänger ein.

Hauptplatz

Starke Zweifel an dem vorgelegten Entwurf sind berechtigt, den er ist weder neu noch enthält er definitive Antworten.
Die flexibilität in den Antworten zum Entwurf dient der Vermeidung einer Festlegung vor der Abstimung.
Obwohl es doch früher oder später notwendig sein wird zu konkretisieren wenn man aus einem Entwurf einen genehmigten Plan machen will. Warum hat man nicht den Mut und sagt dem Bürger/innen was er/sie bekommt?

Basierend auf den wenigen bekannten halbwegs sicheren Informationen, ist es notwendig die Strassenverlegung abzulehnen.
Ein Platz von bedeutung für die ganze Innenstadt und darüber hinaus sollte nicht abgetrennt vom rest der Stadt betrachtet werden.
Aber genau dies ist erfolgt. Sobald man die Stadt als mehr als eine ansammlung von Häusern sieht, erkennt man das Wege ein wichtiger Teil einer Stadt sind.

Es macht daher wenig Sinn, ein gegeneinander unterschiedlicher verkehrsteilnehmer herzustellen
wie es Entwurf 2 erzeugt. Der Versuch eine Strasse als teilend darzustellen wo es doch die Strassen sind die Verbindungen zwischen Plätzen herstellen zeigt das man einerseits zwar von „shared space (gemeinsame Flächen)“ redet andererseits aber getrennte Flächen meint. Teilend wirkt sich nur ein Verkehrsstrom auf einer Strasse aus wenn überquerungsmöglichkeiten fehlen, was derzeit nicht der Fall ist dank Unterführung und Zebrastreifen. Es aber sein wird mit Entwurf 2 und dessen fehlen dieser Hilfen.

Da sollen wir dann auf einen stehenden Verkehr hoffen, auch genannt Stau, erzeugt durch Busse denen
man die Haltebuchten genommen hat. Die Stadtbusse und manchmal Linienbusse erreichen (bisher) den Hauptplatz ca 115mal am Tag, aber durch den zeitlichen Versatz dürfte wohl meist nur eine Fahrspur stehen. Sicherheit im Strassenverkehr indem
man irgendwie zwischen stehenden und fahrenden Verkehr durchwuselt?

Schafft das jeder und gibt es nicht auch umsteiger bei Bussen? Ist nicht die Schlossberggarage auch auf der „Sparkassenseite“ des Platzes und damit viele die dem Parkleitsystem folgenden hinter der Strasse mit dem weiterhin vorhandenen Durchgangsverkehr?
Dazu eine Kurve, die zumacht und das in einer gefällestrecke. Natürlich nur existent für jene, die den Hauptplatz selbst kennen denn Computeranimation machts möglich das Oberflächen zu einem schwer zu erkennenden Brei werden und Wetter oder
Jahreszeiten finden dort auch nicht statt. Schöne neue Welt, wo niemand Fehler macht.

Aber darum kümmert sich dann der Stau in der neuen Bergstrasse,ja? Ich glaube wir können uns den Autosalon dann sparen, muß man sich nur vor den Brunnen setzen und kann die verschiedenen Modelle aus nächster Nähe ausgiebig betrachten, fahren dann wie auf einer Bühne….

Bleibt noch der Lieferverkehr, Taxen und die Rettungskräfte. Lieferanten werden wahrscheinlich ohne definierte Haltezone einfach irgendwo stehen bleiben, wie üblich und nicht sehr wünschenswert.

Taxler und ÖPNV benötigen die Ludwigstrasse,
ist leider eines der Details wozu die Stadtoberen keine klare Antwort geben wollen. Das Entwurf 2 alle Wege auf den Platz entweder unzugänglich macht und den ohne Alternativroute unvermeidebaren Durchgangsverkehr gerade noch so am Rand
duldet, oder massive Ausnameregelungen benötigt und auch die entsprechenden Fahrgassen dazu, kommt im Entwurf nicht vor und weist erneut auf ein nicht zu unterschätzendes maß an ignoranz gegenüber der Bedeutung der Erreichbarkeit des Hauptplatzes und seiner angrenzenden Bereiche hin.

Die Anwohner wissen hoffentlich ob und wie sie ihre Fortbewegung mit anderen Mitteln als Radl und Füßen gestalten dürfen.
Offiziell gilt scheinbar für Taxen, Behinderte und rest der Menschheit die überraschung als konzept der Planung.

Allerdings erfahren wir das es nun ‚historisch‘ sein soll, wie der Verkehr in Entwurf 2 fliesst. Komischerweise stammt das Beispiel aus einer Zeit vor der Motorisierung und auch vor der Existenz der Neuen Bergstrasse.
Benutzen wir dann in zukunft wieder die alte Bergstrasse? Um den historischen verlauf wiederherzustellen, natürlich.
Mit linksverkehr vielleicht oder dürfen wir doch von manchem aus der Zeit der Fuhrwerke Abschied nehmen?
Denn richtigerweise begann die feste einteilung in vorgegebene Wege auf Plätzen mit dem aufkommenden individualverkehr.

Nachdem die Nutzung der verkehrsfreien Fläche des Hauptplatzes genauso undefiniert ist wie die wahre zukünftige verkehrsführung in der Innenstadt, müssten da nicht das Beispiel der Ludwigstrasse und dessen mangelnder winterdienst und übliche leere ausserhalb der Marktzeiten derselben auf die Problematik willkürlich geschaffener Zonen hinweisen?
Flächen zu haben macht ja nur Sinn wenn man etwas mit ihnen anfängt. Leere Plätze wie der Roßmarkt zeigen doch dass barrierefreiheit und kein Verkehr nicht automatisch zu Belebung führen.

Wie eingangs erwähnt ist die elementare Frage
die der Wege und damit der Ziele in der Stadt.
Die bandbreite an Angeboten hat in den vergangenen Jahren abgenommen und zur belebung ganzjährig bräuchte eine zone doch die passenden Anlieger. Weil die aussenbereiche so viel Entwicklung im Angebot hatten, kann es sehr schnell effektiver sein die Innenstadt zu meiden. Sollte doch nicht das Ziel sein, belebung woanders und verlegung der Schüler gleichzeitig?
Also Menschen raus und der Durchgangsverkehr bleibt drin?

Daher kein alter Wein in neuen Schläuchen mit einer alten idee der Strassenverlegung nun kaschiert als Fußgängerzonenerweiterung , sondern Erhalt der Wege und Umbau nach erstellen eines Gesamtkonzepts das die erkannten Wünsche auch umsetzt!
Landsberg soll ungeteilt bleiben, deshalb JA zum Bürgerbegehren, Nein zum Ratsbegehren.

 

Ahornallee
Landsberg gewinnt Gewerbe hinzu, mehr Wohnraum, mehr Bürger.
Nur für die Bewegung der Menschen die mit einem ständigen mehr kaum weniger Verkehr erzeugen werden ist an Alltagstauglicher Gestaltung fehlanzeige.
Entlastungen wurden versprochen und prompt in Gutachten der Nachweis geführt das ein bald endender Hauptplatzumbau diese nicht liefert. Jetzt stünde zumindest durch die Umleitungsbelastung den Menschen an der Strecke Schlossergasse – Hinteranger eine baldmöglichste Rückführung auf normale Verhältnisse zu. Aber in Landsberg lässt man sich Zeit mit der vollständigen und zweispurigen Eröffnung des Hauptplatzes. Beschäftigt sich lieber mit Sichtschächten die mal da und dann wahrscheinlich doch weg sind. Pflastert und reisst wieder auf für Bushäuschen die nun ebenfalls kaum Begeisterung wecken. Verliert sich einfach ausgedrückt in Nebenschauplätzen.

Schon grundsätzliches wie Be-und entladen als auch kurzhalt vor Hotels zeigt Probleme auf.
Die Busse fahren noch nicht nach Plan. Wobei es abzusehen ist wie die veränderte Linienführung den ÖPNV schwächt. Weniger Haltepunkte in der Innenstadt als Optimierung…

Dazu kommen an der Nord – Süd Achse Hindenburgring ebenfalls seltsame Pläne zur neuen Mittelschule mit zwei unterschiedlichen Verkehrsführungen und einer Baustelle an den Lechterrassen die beide einen Zweck verfolgen, für die Allgemeinheit oder doch mindestens einmal auf Interressen einzelner ausgerichtet? Kann es sein das man an Hauptverkehrsstraßen herumschnippelt anstatt die Stellplätze auf dem Grund des Errichters neuer Bauten einzufordern?

Dafür lässt man die Stadt in einzelgefechte zerfallen wo zahlreiche Mitbürger glauben sie hätten viel Verkehr weil bei ihnen mehr vor der Haustür vorbeikommt als im hintersten Fuchstal. Schön das sofort der Ruf nach Sperrungen erfolgt, ein Beispiel wie ein Gemeinwesen wie eine Stadt von zu viel ich und zu wenig wir Nachteile hat.
Persönliche Vorstellungen nach vorn hat doch schon immer allen geholfen?

Sparen
Herrscht in Landsberg Verwirrung wie Sparen definiert wird?
Sparen ist gleichzusetzen mit Verringerung der Ausgaben. Verringern sich Ausgaben insgesamt, wenn man Unterhaltsmaßnahmen vor sich herschiebt?
Oder wenn man auf unnötige Ausgaben verzichtet, wie zum Beispiel das verbuddeln von 150.000€ in einer nicht schadhaften Herzog-Ernst-Straße ?

Über wasser halten

Erfolg hat viele Mütter und Väter, aber selten gelingt der Stadt das Eltern werden.
Wenn es doch einmal Nachwuchs gibt, ist dieser oft nur mit teuren Therapien in Form von externen Experten und einem tiefen Griff in den Geldbeutel der ganzen Verwandtschaft, also uns allen, auf den Weg zu einer tragfähigen Zukunft zu bringen.

Über Wasser halten können das Schiff Landsberg dabei die Menschen in unseren starken Unternehmen.
Das ging bisher trotz ständig steigender Kosten bei Gebühren, Energie und Wohnraum gut.
Wo die Stadt den Unterhalt “ vergaß „, sprang der Bürger mit Spenden ein.

In anstehenden Entwicklungen, seien es Veränderungen des Pflugfabrikgeländes, der Mittelschulen, städtischer Gebäude und des Verkehrs, der allles verbindet, müssen Anspruch und Wirklichkeit wieder näher beieinander liegen.

Für das Gestalten brauchen wir den ordentlichen Kaufmann und das Handwerklich gut gemachte Werk.
Verstand statt Visiönchen.

Damit wir uns das Landsberger sein noch leisten können.

Andreas Guldner


 

Leserbrief LT Mai 2014

Den Zustand der Innenstadt in einem Sonderteil zu würdigen und bildlich die Entwicklung besser sichtbar zu machen hilft hoffentlich der Erkenntnis der Lage.
Was dort zu sehen ist stellt keinen Sonderfall dar.  Es ist ein negativ-trend der sich festzusetzen droht und dem man begegnen muss.

Sobald die Pflicht der Stadt ins Spiel kommt ist von Strategischen Zielen die Rede. Das man höhere Fähigkeiten beim verpassen solcher Ziele zeigte als beim Erreichen vergisst man hier oft. Was trug ein kaum flankierter Hauptplatzumbau zum Schutz der Innenstadt bei? Kosten ? Abwanderungsbewegungen? Ringstraßen-ideen?
Retten Einzelveranstaltungen wie Feste und Nächte eine Innenstadt vor ganzjährigen Entwicklungen?

Ein Teil der Veränderungen stammt aus Bereichen oberhalb des städtischen Einflusses. Doch sehr Ortsspezifisches wie die Parkraumbewirtschaftung soll jetzt per „basta“ gar nicht weiter Diskutiert werden. Dafür sucht man das Heil in mehr Wohnraum. Exklusivem, hochpreisigem Wohnraum. Kopiert so die Probleme anderer anstatt aus deren Fehlern zu lernen.
Was hilft der Innenstadt eine Mögliche Bebauung auf der anderen Lechseite in ein paar Jahren während gleichzeitig Gewerbe und Dienstleistung in sogenannten Nebenzentren sich weiter Ausbreiten ?
Schützt es die Innenstadt wenn Parkraum nur als Einnahmequelle der Stadtwerke betrachtet wird?  Muß man das Geld in einer Herzog Ernst straße verbuddeln?

Es scheint die Innenstadt ist gefangen zwischen den Gestaltungsvorstellungen einiger Mitbürger, die dann Investitionen heißen und dem Aufgeben gegenüber „dem Markt“. Das schwierige Gelände Innenstadt und ihr begrenztes Gewicht innerhalb der Stadt verleitet wohl dem Siedlungsdruck einfach nachzugeben und Wohnraum in für Normalsterbliche in untragbaren Höhen, belebt dann zukünftig den Stadtkern. Fürs Exklusive brauchts nicht unbedingt den ÖPNV, stören lärmende Schüler wohl und sind besser woanders aufgehoben….

 

 


 

 LT April 2015

Die Innenstadt ist belastet mit der Erholung von einem mehrjährigen Bauprojekt. Auch psychologisch war die Vorgehensweise bei beispielsweise den Parkgebühren sehr ungeschickt.

Hinzu kommt, dass durch zahlreiche überregionale Negativmeldungen zu manch „Glanzleistungen“ in Landsberg das Bild von außerhalb sowieso schon weniger gut ist, wie man in den Umfragen und den vielen Nennungen anderer Ziele als Landsberg sehen kann. Jetzt besteht die chance, mit einer besseren Organisation und staatlich geförderten Aktionen gegenzusteuern, doch das braucht Zeit.

Und welche Sau treibt man durchs Dorf? Schon wieder eine Ausprobieridee…

Es gibt klar erkennbare Schadstellen und Handlungsbedarf. Einen auch durch den damaligen Baustellenumleitungsverkehr stark belasteten Strassenteil.

Kann es so schwer sein, vom Fußgängerzonenwahn abzulassen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren?

Dem Hinteranger und den Anliegern dort kann man helfen mit einem sowieso auszutauschenden Fahrbahnbelag, der leiser ist. Eine Notwendigkeit, ihn an den Vorderanger zu koppeln, sprich Hinteranger verbessern nur mit dem Vorderanger , ist nicht gegeben. Der eine ist mehr ein Geschäftsbereich mit ab und zu stattfindenden Verkehr, der andere transportiert viele Verkehrsteilnehmer vom Osten und aus der Innnenstadt in den Norden.

Sinnvolle Verbesserungen sind möglich ohne einen künstlich herbeigeredeten Gegensatz von Wohnen und Handel. Flexible Alltagstaugliche Lösungen.

Warum müssen es so krampfhaft Sonderzonen sein, Sonderregeln, Überwachung und vieles mehr?