Hallo Welt!

Willkommen in meinen ersten Blog!

Was bin ich?  

  • jemand der vier Jahrzehnte plus X in seiner Heimatstadt lebt und immer noch gern
  • Mitglied in der Gemeinnützigen Baugenossenschaft
  • ein Handwerker, also sehe ich was bei meinem Tagwerk rauskommt
  • aufgewachsen in der Homecomputer ära
  • in Landsberg beschult und wehrgedient…
  • dieses Jahr wählbar, für den Stadtrat in Landsberg ,zumindest für einige hoffe ich….

Wieso mach ich das hier?

  • als Anlaufstelle für andere und als Doku für mich
  • um euch mitzunehmen auf dem Weg zur Wahl 2014 und darüber hinaus
  • etwas neues ausprobieren

Freu mich über Interesse und vielleicht schreib ich ja irgendwo auch was brauchbares.

Andreas

 

Relativ…

Unsere Themen sind oft immer wieder dieselben. Dabei wird gern auf Empfindungen gesetzt. Oder Daten präsentiert die für Zuhörer und Zuseher nicht einzuordnen sind weil man nicht erfährt wie sie erhoben wurden über generelle Aussagen hinaus.

Landsberg ist in den ersten drei Monaten im Wahlkampfmodus wodurch sich das Problem verstärkt.

In der Bürgerversammlung 2020 stellte ein Oberbürgermeister Zahlen in den Raum. Das man in wenigen Minuten quer durch Landsberg käme, vom Osten beim Fachmarktzentrum bis in den Westen am „Schongauer Dreieck“ / Danziger Platz. Befahrungen sollen dies ergeben haben. Nun, um Mitternacht zur Geisterstund da ist es leer , da geht es immer schnell… um es zu Prüfen könnte man die Strecke nehmen, die erlaubten Geschwindigkeiten von 30 oder 50 Km/h je nach Abschnitt und nachrechnen. Aber warum bringt man die Bürger in die Lage es schwer nachprüfen zu können, es glauben zu müssen ( oder nicht ) ?

Momentan mag es günstig erscheinen die Leute beruhigt zu haben, alles nicht so schlimm, sieht aus wie Stau ist aber nur Parken mit vorwärtsbewegung und daher Gebührenfrei… jedoch..man kommt sich auch nicht ernst genommen vor.

Die Folgen des „sich ignoriert fühlens“ kennen wir alle. Die Glaubwürdigkeit sinkt, die Scharlatane und Spruchbeutel stehen irgendwann auf derselben Stufe wie die anderen, die eigentlich das alles nicht wollten aber für den kurzfristigen Scheinerfolg den Pfad der Tugend verließen.

Selbstverständlich hat Politik mit Vermarktung zu tun. Die Kundenbindung funktioniert ähnlich wie im Handel. Nur sind Städte, die Polis, eben keine Temporären Ansiedlungen sondern langfristige und feststehende Gemeinschaftsprojekte. Mal eben einen Laden aufziehen und wenns nicht läuft dann halt abwickeln ?

Deshalb muß ein Ende des Münchhausentums her!

Natürlich bewundern wir alle wie sich Politiker, auch die kommunalen, am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen. Selbst ohne Pferd! Es dürfen jederzeit beliebig viele Kanonenkugeln geritten werden, wenns gefällt.

Die Diskussion , die verdient in der Sache mit Fakten geführt zu werden.

Möchte ich von Ost nach West oder umgekehrt, führt der Weg über Kreuzungen. Manche mit Ampelschaltung, manche als Kreisverkehr. Dazwischen die Haltestellen der Busse, die in Knoflacherei von Buchten zu „steht auf der Straße und verursacht Stau“ umgebaut wurden. Weder Kreuzungen noch Stehende Busse gewähren freie Fahrt, also summiert sich die reine Zeit für die Strecke mit der Wartezeit bis man dran ist, mit bewegen. Zur Erhöhung des Spaßes hätten wir auch noch einen beschrankten Bahnübergang im Angebot!

Kann man daher überhaupt Pauschal Zeiten nennen? Nein und das ist so direkt auch nicht geschehen. Aber wir wissen was zum Beispiel 3 Ampeln und eine Bundesstrasse bedeuten können. Eine B17 alt war effektiv ein Zeitfresser weil die Zeit bis man vom Königsberger Platz bis hinter Kaufering kam genau so lang war wie der rest der Fahrzeit in die Innenstadt Augsburgs. Mit der B17 Neu, da bewegt sich wieder was!

Aus den Fahrzeugen auf der B17alt heute zu schließen das Verkehr nie versiegt ist völlig irre. Wirklich wichtig war der Bau der neuen Bundesstrassenführung für den zunehmenden Verkehr der nur durch Landsberg durch fuhr. Wir haben den Zusammenbruch vermieden. Wir werden aber am Zugang zur Autobahn, zum Industrie und Gewerbegebiet, nach Kaufering, nie mit dem Verkehr rechnen dürfen der auf Landstrassen im Fuchstal oder den Stauden herrscht. Man muß sich da „ehrlich machen“.

Der Verkehr am Mittelzentrum Landsberg in der Metropolregion München , an einem Knotenpunkt gelegen der uns in alter Zeit half zur Stadt zu werden, der verschwindet nicht wegen Kommunalpolitikern die eine Verringerung des Verkehrs „herbeibeten“. Wünschen ? Wünsche sollten so gestellt werden das sie erfüllbar sind. Wir könnten uns gemeinsam überlegen was wir brauchen. Wir könnten dies frühzeitig weitergeben „nach oben“ und vielleicht haben wir die gleichen Nützlichen Angebote wie sie schon die A96 als Ersatz für die B12 darstellt, wie sie die B17 neu darstellt, wie selbst die Neue Bergstrasse die alte Bergstrasse gut vertritt. Ich würde mich ungern auf ein „geht scho“ einlassen das uns dann in den Hintern beißt weil die Prozesse so langwierig sind.

Also, die Frage der Fragen: wem nützt es, das relativieren?

You know, damals als I’ll be back noch cool war, da kamen wir ohne Blogs aus.

Aber heute stelle ich leider fest das ich zu wenig durchielt beim bloggen.

Tut mir leid. Mea culpa.

Also fear not, es geht weiter in Deutsch. Ja auch in Bayern. Weil , wir können das.

IMG_1293Das Sommerwetter weicht langsam einem mehr Herbstlichem , etwas das wegen der Hitzewelle die wir hatten vielleicht willkommener ist als es mit einem mittelprächtigem Sommer gewesen wär.

 

Da liegt viel rum…… zu viel.

Landsberg macht keinen aufgeräumten Eindruck.

Sicher ist einiges an Arbeit mit der Faschingszeit verbunden und die Schnee und Eisreste sind etwas hinderlich. Aber so?

Hellmair-Platz bei den Parkplätzen.
Hellmair-Platz bei den Parkplätzen.

Hellmair-Platz am Denkmal.
Hellmair-Platz am Denkmal.

 

Die Sonne kommt raus und auch die Menschen. Sie Treffen dann auf das da oben.

Einerseits entspricht der Zustand der öffentlichen Flächen in keinster Weise einer Pfleglichen und Müllvermeidenden Behandlung. Andererseits sammeln sich die Häufchen besonders in der Nähe der Plätze wo gefeiert wurde. Dürfte deshalb kein „Alltagsmüll“ sein…

Schade ist es schon das so viele die Abfalleimer verfehlen.

 

Nach dem Fest – der Winter sich blicken lässt.

Völlig überraschend und absolut unerwartet schlug die kalte Pracht zu und bedeckte Landsberg – einfach so.

Oder eher :

schon erwartet von vielen, ist seit den Feiertagen auch Landsberg mit Schnee versorgt.

Das heißt für einige das wieder Bewegung im Freien ansteht. Sei es Schneeschippen oder rodeln, skifahren – Wintersport für alle – die Freiwilligen und die Unfreiwilligen.

Vorteilhafterweise besitzt Landsberg einen Winterdienst, an sich recht fleissig, nur heuer scheint es das er von der Absperrkrankheit die in der Verwaltung grassiert angesteckt wurde. Wie bereits berichtet  in  Treppenanlagen mit begrenzter Benutzung ?  sind mehrere Treppen jetzt absperrbar.

Der Zustand in Landsberg zeigt sich am Montag den 29.12.14 so:

winterdienst 001Auf Bürgersteigen vor den Häusern ist oftmals geräumt.

winterdienst 004winterdienst 003

 

Wo sich Anlieger für den Platz vor ihren Häusern verantwortlich fühlen ist auch in wenig abgegrenzten „Zonen“ zumindest eine spur geräumt. Die Strassen erfreuen sich jedenfalls eines regelmässigen Besuchs des Fahrzeugparks der Stadt.

winterdienst 002In den „Zonen“, wo es recht „öffentlich“ ist hingegen, dürfen die Benutzer selbst schauen wie sie zurechtkommen.

Bürgersteige werden gekehrt und geräumt. „Zönchen“ hängen von der Stadt selbst ab.  Gut das wir noch viele Bereiche mit verantwortungsbewussten Anliegern haben.

Wie hilfreich die Ideen der Verwaltung sein können sehen sie hier:

winterdienst 006Da dreht der Interessierte gleich wieder um und geht woanders, trotz offener Beschrankung..

 

Natürlich stünde die Möglichkeit offen etwas genauer zu überlegen wie das Verhältnis von Aufwand und Wirkung ist. Wenn zum Beispiel an der von Helfensteingasse zum Heilig Geist Spital eine befahrbare Zufahrt geschaffen wurde und die frei ist, die Malteserstiege ebenfalls frei und auch der Weg von Arnold-Anwesen runter zur Koch Gasse sowie die Treppe am Stadtmuseum dann macht die „Lösung“ an der Treppe oben im Bild wenig Sinn. Die paar Stufen wären sicher kein grosser Aufwand.

Also bitte freie Wegewahl statt Schrankenqual. winterdienst 007

Treppenanlagen mit begrenzter Benutzung ?

Treppenanlage mit Verschlußoption
Treppenanlage mit Verschlußoption

Öfter mal etwas Neues.

Bisher waren Treppen ganzjährig verfügbar, wenn auch im Winter manchmal der Schnee entfernt werden musste.

Im Bild ist kein Faschingsscherz dargestellt!  Ja diese Abschlußklappen gibt es mehrfach in Landsberg.

Die Verwaltung erfuhr ein Organisationsgutachten und Teil des Ergebnisses war das man freie Kapazitäten im Bauhof hätte. Als Reaktion auf die darauf erfolgten Änderungen sah man sich außerstande den Winterdienst überall aufrechtzuerhalten.

Jetzt dürfen die Bürger mit der Treppensperreinrichtung auf die Treppen im Winter verzichten….

Aktualisierung 29.12.14.

Schnee ist da und die Treppensicherung…ist auf…?

winterdienst 005

Schön das wir das haben.