Im 6 jährigen Turnus ist es März 2026 wieder soweit: Kommunalwahl in Landsberg.
Eine wichtige Entscheidung. Sie wird oft überlagert von weiteren Wahlen, weil es üblich ist die Termine möglichst an wenigen Tagen zu Sammeln um den Aufwand zu begrenzen.
Aktuell für uns stehen zwei Mandatsvergaben an, Regional der Landkreis und Rat, Lokal die Stadt und das Oberbürgermeisteramt. Im Kreis hat die Stadt ca 25% der Wähler und durch ihre Stellung eine stärkere Ausrichtung auf die Stadt selbst. Beim Stadtrat kommen hier die Ortsteile als eine art „geschwister“ zum tragen, weil sie verbunden aber keine kopie der Stadt sind.
Die Ortsteile sind ähnlich selbstständiger Gemeinden in ihren politischen Ausrichtungen eigen, es kann also jederzeit eine Bevorzugung von Wahlvorschlägen geben die in allen 4 Ortsteilen komplett verschieden ausfällt.
Wir haben zu Wahl sowohl bundesweit tätige Parteien mit deren Ortsverbänden als auch lokale Wählervereinigungen. Die örtlich begrenzten Gruppen schließen sich für den Landkreis meist mit anderen zusammen, häufig andere Ortsbezogene Gruppierungen , manchmal docken sie bei Parteien an ( wie zb FW ) die jedoch nicht bundesweit tätig sein müssen.
Was habe ich damit zu tun ?
Wohne hier und bleibe auch, so als zukünftig betroffener der Politik…. ein paar Gedanken von einem der sich informiert, beteiligt, auch kommentiert und immer noch hofft das es keine verlorene Sache ist.
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Meine Auffassung ist: ein Mandat ist ein Vertretungsauftrag. Es ist kein selbstverwirklichungsauftrag, kein Umsetzungsauftrag für Versprechen allein, weil der Zeitraum von 6 Jahren Veränderungen beinhalten kann die zur Wahl noch unvorhersehbar waren. 1 sich daraus ableitende Problemstellung für mich ist die Frage wofür man stehe. Ja …. wofür ? wogegen fragt niemand … beim bequemeren wofür füllt sich gern jedes Textfeld mit Phrasen und Versprechungen. Was antworte ich also , was schreibe ich damit jemand etwas veröffentlichen kann ?? Die geübten selbstverkäufer finden genügend fürs Publikum, spulen alles ab was „erwartet“ wird. Doch wäre das ich ? Steht mein tägliches Werk, mein Handwerk, dem näher was ich bin ? Wenn ich das Mandat so betrachte, als Auftrag, als Umsetzungsanforderung die Interessen anderer Voranstellt, passt es für mich. Das ganze Paket heißt in der Folge das es für mich keine Teilansätze gibt, es ist immer ein Weg der zu Ende gegangen wird, es entstehen Erkenntnisse , Handlungen und Verantwortung. Ziele und Pläne, Konzepte und Modelle, haben ihren Platz. Der ist bei mir nicht an der Spitze, dort steht das Ergebnis, greifbar , meßbar, gemeinsam auswertbar weil alle dasselbe vor sich haben und nicht zig verschiedene Bilder ( oft trugbilder ) . Narrative sind für Narren !