Wahl 2026

Frühjahr 2026 wird wieder für 6 Jahre gewählt wer in Stadt und Landkreis Teil des „Rateteams“ sein darf.

So langsam verändert sich das mitmachen, dauert die Suche nach Mandatswilligen länger. Manche Orte bekommen so gerade noch zumindest 1 Person für Bürgermeister/OB und entkommen den Problemen vieler Vereine knapp. Für die Räte braucht man in kleinen Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften ein oder zwei dutzend Leute und hier in der großen Kreisstadt schrammten die politischen Gruppierungen und Parteien an der „magischen“ Grenze ( 30.000 EW ) zum letzten mal vorbei , es reichen 30 Namen. Zukünftig ist mit 40 zu rechnen. Zwar nicht „ali baba und die vierzig räuber“ aber … es suchen ja eine Handvoll Listen-bauende nach willigen Kandidaten und das multipliziert den nötigen Kreis an Mitbürgern. Hier traten oft 6-8 Listen an, auch ein aufstellen „unvollständiger“ Listen mit weniger als 40 Bewerbern dürfte die Menge an wählbaren Personen um die Plätze zu füllen nie senken sondern erhöhen. 3-4 werden bestimmt ein volles Portfolio bieten wollen, 120-160 Bürger ! hinzu kämen kleinere Wahlvorschläge die meist mehr als 10 Personen haben. Insgesamt wohl so 200 wählbare Landsberger .

Was beschreibt den Kreis der möglichen Ratsmitglieder ?

Vorraussetzungen sind festgelegt und für alle gleich. Wer wählbar ist darf antreten und diese Gruppe ist kleiner als die Gesamtbevölkerung. Also keine 30.000 zum anwerben bei 30.000 Einwohnern. Selbstverständlich wird nicht zwangsrekrutiert daher sinkt die Menge auf die Gruppe der freiwillig bewerbungswilligen. Man hat bei 20.000 Wahlberechtigten wahrscheinlich nur eine dreistellige Zahl , optimistisch betrachtet , die überhaupt auf einer Kandidatenliste auftauchen will.

Ein Punkt der nirgends steht und trotzdem wichtig ist: Zeit. Die tätigkeit kostet Zeit. Sie ist keine feste Anstellung mit geregelten Zeiten. Sitzungen können durch zutun länger werden, unterschiedliche Längen aufweisen durch die Zahl der Tagesordnungspunkte und den Diskussionsbedarf. Bereit sein ist wünschenswert, das wollen. Fragt sich jeder vorher ob er/sie an den üblichen Tagen Zeit hat ? Ist man sich bewusst das für die Wähler ein „sich zur Wahl stellen“ eine Aufgabe für 6 Jahre auslösen kann und ein probieren und frühes abspringen nicht unbedingt die Erwartungen derer erfüllt die man zum ankreuzen aufgefordert hat ?

Ja man kann ablehnen. Ja man kann aussteigen. Man kann sogar eher wenig aussichtsreiche Plätze belegen und der Krug mit dem Mandat geht relativ sicher an einem vorbei.